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Richemont Ertragskraft

Richemont kann Ertragskraft deutlich steigern
Do Nov 17, 2005 5:46 MEZ15

Im Luxusgütergeschäft überraschte Richemont jedoch mit einem Sprung beim Betriebsgewinn. Denn Richemont-Konzern, zu dessen stärkster Marke Cartier zählt, verfügt über eigene Produktionsstätten und auch ein ausgedehntes Netz von Boutiquen. was hohe Fixkosten bedingt. Sind diese aber erst einmal erwirtschaftet, schlagen Umsatzsteigerungen kräftig als deutliches Gewinnplus zu Buche. So stieg denn auch der operative Gewinn mit 68 Prozent auf 334 Millionen Euro um ein Mehrfaches des Usmatzes. Darin ist allerdings auch ein Erlös von elf Millionen Euro aus dem Verkauf der Marke Hackett enthalten. Aber auch ohne diesen Sondereinfluss beträgt das Plus noch 62 Prozent.

Die operative Marge, die bei Richemont bei der Flaute im Luxusgütergeschäft der Vorjahre stark gelitten hatte, verbesserte sich so auf 16,8 Prozent von 11,6 Prozent.

Für das im März endende Geschäftsjahr 2005/06 erwartet der Konzern ein "gutes Wachstum" bei Umsatz und Betriebsgewinn. Wegen der starken Vergleichzahlen des Vorjahres dürfte sich das Wachstum im zweiten Semester jedoch etwas verlangsamen, sagte Finanzchef Richard Lepeu in einem Reuters-Interview. Im Oktober betrug das Umsatzwachstum zehn Prozent, wobei die Verkäufe in Europa stagnierten.

Die Nummer eins der Branche, die französische LVMH hatte für die ersten neun Monate einen Umsatzanstieg um elf Prozent berichtet. Bei Bulgari litten die Verkäufe unter den Anschlägen in London und den Wirbelstürmen, so dass die italienische Luxusfirma im dritten Quartal auf ein Umsatzplus von 7,3 Prozent kam.

NORD- UND SÜDAMERIKA MIT GRÖSSTEM APPETIT AUF LUXUS

Mit Blick auf die Regionen wurde im Halbjahr das stärkste Umsatzwachstum mit 21 Prozent auf dem amerikanischen Kontinent erzielt. In Japan - nach wie vor das Schlüsselland für Luxusgüter und eben auch ein sehr wichtiger Markt für Cartier - stiegen die Verkäufe um elf Prozent. Europa, wo Richemont nach eigenen Angaben 42 Prozent seines Umsatzes verbucht, kletterten die Umsätze um 14 Prozent.

Richemont finde schneller als erwartet zu altem Glanz zurück, so JP Morgan. Die Bank Leu nannte den operativen Hebel, also den deutlich über dem Umsatz gestiegenen Betriebsgewinn, eine wahre Überraschung, der vom Markt klar unterschätzt worden sei.

Die Aktie zog bis zum Mittag um rund 2,5 Prozent an auf 52,00 sfr. Sie hat sich seit Jahresbeginn rund elf Prozentpunkte über dem europäischen Branchenindex entwickelt.

Für das Sorgenkind Lancel bestätigte Lepeu in dem Reuters-Interview den Zeitplan für den Turnaround. "Lancel sollte im kommenden Geschäftsjahr den Break-even schaffen", sagte der Finanzchef. Einen Kommentar zu Verkaufsgerüchten lehnte er ab. Bei Dunhill, dem anderen Sanierungs-Kandidaten der Gruppe, gebe es noch immer einen mittelfristigen Turnaround-Plan. "Wir wissen, dass die Situation schwierig ist, aber die Zahlen der ersten sechs Monate bestätigen klar, dass wir im Plan liegen", so Lepeu. Dunhill hatte im ersten Halbjahr praktisch wie im in der Vorjahresperiode einen Verlust von 20 Millionen Euro verbucht.

Quelle: Reuters

Hinweis

Im Rahmen meiner Arbeiten zum Thema Unternehmensarchitektur der Luxusgüter-unternehmen ist es leider nicht möglich, die wirtschaftliche Entwicklung der Unternehmen kontinuierlich zu beobachten und hier zu publizieren. Ich beschränke mich deshalb auf sporadische Updates. Eine verlässliche Quelle ist mir diesbezüglich das Handelsblatt.

 

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